In Nächten
Da die Sehnsucht
Allein steht am Fenster
Sind die Augen
Der Liebenden
Laternen
 
 
 

Dich hab' ich vernommen

Wieder rührt Mai
An meine Wurzel,
Wehen Blüten
Durch meine Träume.

Und wieder sprießen
Unruhige Zeiten.


 

Mein Elternhaus lag am Ende einer Sackgasse ...

Das Dumme an meiner Straße war:
Sie führte nirgendwo hin,
Außer zu grünvollen Apfelbäumen
Mit der Schaukel zu den Träumen darin.

Nach der Iris und den Johannisbeersträuchern
Führte kein Weg mehr fort.
Außer der Katze vom hinteren Bahndamm
Sprach da selten jemand ein Wort.

Zwischen Erwartung und Irisbeet
Sprach mir die Katze vom Sinn.
Das Beste an meiner Straße war:
Sie führte nirgendwo hin.
 
 
 

 
Oben an den Drähten im Regen
Hängen sie oft, die begonnenen Verse,
Die Worte in den Wassertropfen.

Wenn die neblige Krähe fliegt
Fallen sie mild in die Erde. Ich hoffe
Auf die Blumen.