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Hier sehen Sie einige Bilder von der Verleihung des 5. Wiener Werkstattpreises 2000 am 20. November. Dieser 1. Preis ist wohl mein größter bisheriger Erfolg.  Es ist zwar nicht mein erster Literaturpreis, aber mein erster Preis in einem internationalen Wettbewerb. Darüber hinaus ist es meine erste "richtige" Preisverleihung mit Lesung, Preisgeld und allem, was dazu gehört. 

Wir waren schon am Vortag in Wien angekommen und ich habe schon einen touristischen Tag in Wien hinter mir. Nun wird es ernst. Die Spannung und Erwartung steigt.
  

Die Preisverleihung fand im Wiener Literaturhaus statt. Das rechts abgebildete Programm-Faltblatt vom Monat November enthält die Veranstaltung mit mir.
 
Veranstalter und Preisverleiher ist die Literatur- zeitschrift Freie Zeit Art. Links ist ein Exemplar abgebildet.

Wenn Sie sich dafür interessieren, einfach das Bild anklicken. Gleiches gilt natürlich auch für das Literaturhaus.
 

Also, alles ist bereit, bitte einzutreten:
Kurz vor dem Auftritt. Ich bin reichlich nervös und entsprechend wenig kommunikativ. 

Der Vorraum des Saales ist dekoriert mit einer Collage über die Stationen des Literaturexpress Europa 2000, welcher diesen Sommer durch Europa gefahren ist.

Die Stationen sind ganz süß kommentiert.

Es geht los. Der Organisator des Wiener Werkstattpreises und Herausgeber der Zeitschrift Freie Zeit Art, Peter Schaden, begrüßt die Anwesenden und natürlich uns, die Preisträger.

Die Wasserflasche im Vordergrund werde ich an diesem Abend übrigens noch mehrfach brauchen. (Römerquelle belebt die Sinne, wie es so schön heißt - und außerdem kämpft man immer zur Unzeit mit den Überbleibseln von Erkältungen.)

Der zweite Preisträger, Semir Insayif, beginnt. Zum Wettbewerbsthema "Untergänge/Übergänge" hat er sich vom Ablauf des Dreisprungs inspirieren lassen. "Dreisprung" heißt auch sein Wettbewerbsbeitrag, ein Gedichtzyklus, den er zusammen mit anderen Texten aus seinem lyrischen Werk vorträgt. Seine Gedichte haben eine sehr starke visuelle Komponente, die ein befreundeter Fotograf mit passenden Dias veranschaulicht hat.

Ich bin schon gespannt auf die Veröffentlichung - geplant ist sie für nächstes Jahr.

Und dann bin ich an der Reihe, mit meinem Siegertext "Königswasser", der hier auf den Webseiten bei den Kurzgeschichten nachzulesen ist. In der Erzählung steht die Brücke für den Übergang, die reale - Vorbild war die im Bosnienkrieg zerstörte Stari Most - ebenso wie die symbolische, die letztlich den Tod (den Untergang) relativiert. 
Dazu lese ich meine erst vor kurzem entstandene Prosaskizze "Violett ist eine schöne Farbe", die Szenen aus dem realen Bukarest mit phantastischen Vorstellungen verknüpft. Von Rumänien handeln zum Teil auch die Gedichte, die ich vortrage; sie sollen Teil eines größeren Zyklus werden, an dem ich gerade arbeite.

Ich bekomme viel Applaus. Ich glaube, den Zuhörern hat es wirklich gefallen.

Am Ende gibt es natürlich einen Empfang in gelöster Atmosphäre. Alles gut überstanden - ich bin glücklich. 

Wie so üblich bei Empfängen gibt es viel zu reden und man lernt Leute kennen. 

Hier auf dem Photo bin ich zusammen mit meiner eigenen kleinen Anhängerschar.

Viel zu schnell geht der Abend zu Ende. Am nächsten Tag gehen wir wieder auf Heimatkurs. Vielen Dank für alles. Wir haben uns sehr wohl gefühlt und kommen ganz bestimmt wieder.